Dramatherapie in Zürich
Persönlich wachsen und mit Krisen spielerisch umgehen
Dramatherapie kann eine wirksame Methode bei Lebenskrisen sein oder als Hilfe zum Treffen von beruflichen Entscheidungen dienen. Sie nutzt kreative und spielerische Ansätze, um emotionale Blockaden aufzulösen, einen neuen Blick auf die eigene Situation zu werfen und die eigene Handlungsfähigkeit zu stärken. Probleme können in einem geschützten Raum verarbeitet werden, ohne nur darüber zu sprechen. Die Dramatherapie ist hilfreich für:
- Die erweiterte Form der Kommunikation: Durch den Einsatz von Symbolen, Figuren oder Körperarbeit werden Themen greifbarer, die sprachlich nicht fassbar sind.
- Den sicheren Rahmen: Es wird ein angemesser Abstand zum eigenen Erleben geschaffen, ohne emotional zu wenig involviert oder überwältigt zu werden.
- Die körperliche Entspannung: Techniken wie Atemtechniken, Fantasiereisen oder Körperwahrnehmungsübungen für Erwachsene, Jugendliche und Kinder, lindern psychosomatische Symptome und unterstützen dabei Ängste sowie innere Unruhe loszuwerden.
- Die Förderung des Selbstvertrauens: Das kreative Handeln stärkt das Gefühl, trotz Krise oder Blockade, das Leben aktiv zu gestalten und wieder neuen (Lebens) Mut zu finden.
- Die Erweiterung des Handlungsspielraums: Ausprobieren von neuen Verhaltensweisen, Lösungsansätzen oder Lebensrollen, die besonders in Lebensübergängen oder bei Identitätsfragen helfen.
Was ist Dramatherapie?
Die Dramatherapie nutzt Konzepte, Theorien und Techniken aus den Bereichen Drama und Theater, um therapeutische Prozesse zu unterstützen. Das Medium Theater zeichnet sich durch seinen spielerischen und erzählerischen Charakter aus, der es ermöglicht, innere Erlebnisse kreativ auszudrücken. Die Dramatherapie verbindet kognitives, emotionales und körperliches Erleben, was wesentlich für persönliches Wachstum und Veränderung ist.
Die Dramatherapie wird oft auch in Zusammenhang mit der Figurenspieltherapie in der Schweiz gebracht. Die beiden Fachrichtungen sind jedoch eigenständig, auch wenn es Überschneidungen gibt.
Die Dramatherapie schafft durch ihre drei Ebenen verschiedene Möglichkeiten mit Krisen oder schwierigen Situationen umzugehen:
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Körperarbeit/Embodiment: Atem- und Entspannungsübungen sowie Imaginationsreisen fördern Körperbewusstsein und innere Ruhe.
- Projektive Techniken: Durch das Gestalten von Miniaturwelten mit Objekten oder Figuren, die Arbeit mit Karten oder das Erzählen von Geschichten entstehen neue Perspektiven.
- Szenisches Spiel und Rollenspiel: Das szenische Arbeiten, etwa durch Theaterstücke oder improvisierte Szenen, ermöglicht es, neue Verhaltensweisen auszuprobieren und persönliche Themen zu reflektieren.
Häufige Fragen Dramatherapie (FAQ)
Brauche ich Bühnenerfahrung um mich für Dramatherapie anzumelden?
Nein, theaterorientierte Kenntnisse sind nicht erforderlich. In der Dramatherapie liegt der Fokus darauf innere Themen oder Gefühle im handlungsorientierten Prozess auszudrücken. Es geht nicht darum eine überzeugende Darstellung zu entwickeln.
Für welche Zielgruppen ist die Dramatherapie geeignet?
Kunsttherapie ist für Menschen jeglichen Alters geeignet und kann bei einer Vielfalt von Themen hilfreich sein.
Was passiert in einer Dramatherapiesitzung?
Die meisten Sitzungen beginnen mit einem Gespräch über Ihre aktuelle Situation. Anschliessend werden körperorientierte oder kreative Techniken genutzt, um diese Themen zu vertiefen. Ich unterstütze Sie dabei, den Prozess zu reflektieren und Ihre Erlebnisse in Ihrem Alltag zu integrieren.
Wie lange dauert es, bis in der Therapie die ersten Ergebnisse sichtbar sind?
Das hängt von ihrer individuellen Situation, ihren Zielen und Anliegen ab. Manche Menschen merken bereits nach wenigen Sitzungen eine Verbesserung Ihrer Befindlichkeit, während Andere mehr Zeit brauchen um nachhaltige Veränderungen zu erleben.
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Anne-Kathrin Klug-Rüttimann
Eidg. dipl. Kunsttherapeutin
c/o Malstudio Fosanelli
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